Aktuelle Meldungen aus dem Forum Ehe+Familie (FEF) – eine Arbeitsgemeinschaft der Schweizerischen Evangelischen Allianz (SEA).

FAMILYLIFE lanciert neues Projekt und bietet neuen Ehekurs an

Der Frühling ist die Zeit der grossen Gefühle. Viele Paare haben sich im Frühling verliebt. FAMILYLIFE ist auch in dieser Jahreszeit aktiv: Mit dem neuen Ehe-Kurs und Lifelong Love setzen sie sich dafür ein, dass aus schönen Verliebtheitsgefühlen starke Partnerschaften entstehen und dass langjährige Ehepaare immer wieder einen zweiten Frühling in ihrer Ehe erleben.

Der Ehe-Kurs ist eine internationale Erfolgsgeschichte: Rund 1 Million Paare aus 127 verschiedenen Ländern haben schon teilgenommen. Allein in der Schweiz haben seit 2008 schon über 10’000 Personen einen Ehe-Kurs besucht und so in ihre Ehe investiert.
Letztes Jahr ist eine neue Version des Ehe-Kurses auf Englisch erschienen. Sie setzt auf die bewährten Inhalte, ist aber nochmals deutlich ansprechender gemacht. Für FAMILYLIFE war sofort klar, dass sie die neue Version auf Deutsch übersetzen wollen.
Jetzt ist der neue Ehe-Kurs auf Deutsch da. Was FAMILYLIFE dabei besonders freut: Nach den Sommerferien starten über 30 Kirchen in der ganzen Deutschschweiz eine Ehe-Kurs Premiere mit dem neuen Material.

 

Lifelong Love erfolgreich gestartet
Dank vielen grosszügigen Spenderinnen und Spendern konnte das Projekt Lifelong Love wie geplant starten. Bei Lifelong Love entscheiden sich heiratende Paare dafür, jedes Jahr ein Angebot zur Stärkung ihrer Ehe besuchen zu wollen. Verschiedene Organisationen bieten Seminare, Coachings und Referate an, damit jedes Paar jedes Jahr aus drei Vorschlägen das für sie passende Angebot auswählen kann. Lifelong Love wird wissenschaftlich begleitet, um die These zu überprüfen, dass solche Investitionen zu glücklicheren und stabileren Partnerschaften führen. Auf der Webseite haben sich bereits über 70 Kirchen als Partner von Lifelong Love eingetragen und damit bekräftigt: „Wir finden das ein gutes Projekt und wollen es den Paaren empfehlen, die in unserem Umfeld heiraten.“

 

Ein Ermutigungsbuch für die Familienphase – liebevoll, klug, mitten aus dem Leben

Das Buch „Man erzieht nur mit dem Herzen gut“ von Cathy und Daniel Zindel ermutigt Eltern dazu, bei allen Erziehungs- und Beziehungsfragen in ihrer Familie, das eigene Herz einzubringen: So kann die Nähe entstehen, die alle brauchen, um gesund zu wachsen – Kinder und Eltern.

Cathy und Daniel Zindels eigene Kinder sind schon lange erwachsen und aus dem Haus. Befreit von den Mühen des aktiven Familienalltags möchten sie nun mit ihrem spirituellen Elternbuch die Augen für die Schönheit der Familie öffnen. Das Ehepaar ist in der Familienberatung tätig und sieht, wie der Druck auf Eltern wächst, alles gut zu machen. Daher ist es ihnen ein Anliegen, Eltern in ihrer Gottes- und Ehebeziehung zu stärken und zu ermutigen. Sie sind überzeugt: Gott liebt Eltern!

Mit viel Feingefühl, pädagogischer Erfahrung und tiefen geistlichen Einsichten führt das Ehepaar Eltern auf einen inneren und einen äusseren Weg:

  • Welche inneren Haltungen helfen uns dabei, in den Gottes-, Ehe- und Eltern-Kind-Beziehungen gestärkt zu werden?
  •  Welche äusseren Kompetenzen braucht es dazu?

Dabei setzen die Zindels nicht bei den To-dos der Eltern an, sondern bei unserem lebensbejahenden Gott, der alle trägt – Eltern und Kinder. Denn es ist am wichtigsten, dass Eltern wissen, wer sie sind.

 

Cathy Zindel-Weber, Daniel Zindel
Man erzieht nur mit dem Herzen gut
Ein spirituelles Elternbuch

Gebunden, 13,5 x 21,5 cm, 256 S.
ISBN: 978-3-417-26933-8
SCM R.Brockhaus
CHF 27.70/€D 17,99/€A 18,50
Erschienen: Januar 2021

 

Daniel Zindel (Jg. 1958) ist Theologe und arbeitet als Gesamtleiter der Stiftung »Gott hilft«, einem christlichen Sozialwerk.
Cathy Zindel-Weber (Jg. 1959) ist Lehrerin und leitet die Lebensberatungsstelle »Rhynerhus«. Die beiden sind zudem als Eheberater, Coaches und in der Seelsorge tätig. Gemeinsam haben sie vier verheiratete Kinder und leben in Zizers, Schweiz.

Foto: © Philipp Harlacher

12. März 2021 – Stress lass nach – Familien entlasten

Das Forum Ehe+Familie FEF lädt ganz herzlich zum Mitgliedertreffen am Freitag 12. März ab 9 Uhr online ein. Das Thema: „Stress lass nach – Familien entlasten“.

Das ständige Streiten der Kinder? Das knappe Geld zum Ende des Monats? Oder der dichte Terminkalender? Was löst in Familien Stress aus, wie erleben Familien diesen Stress und wie versuchen sie ihn zu bewältigen? Mit diesen Fragen setzen wir uns an diesem Tag auseinander.Zudem erläutern die Referenten wichtige Themen, wie Beraterinnen und Berater sowie Kirchen Familien in der Förderung ihrer Resilienz (Widerstandskraft) und damit im Umgang mit Stress stärken können. Mit dem Familienpunkt Seeland wird ein Praxisprojekt von Kirchen aus dem Raum Lyss für die Unterstützung von Familien vorgestellt.

Unsere Referierenden Paul Lingier (Ausbildner und Dozent ICP) und Marc Peterhans (Institutsleiter und Dozent ICP) werden zu diesen Themen zwei Kurzreferate halten. In einem zweiten Teil wird in verschiedenen Breakout-Sessions Zeit für Austausch und Fragen sein. Danach folgt die Vorstellung von Familienpunkt Seeland, und eine erneute Möglichkeit zum Austausch.

Wenn dich diese Themen bewegen und du in deiner Kirchgemeinde aktiv bist oder werden möchtest, komm ans Forum Ehe+Familie und lass dich inspirieren!

Anmeldung online bis am 10. März 2021 unter www.each.ch/anmeldung-fef.

Tagungsbeitrag:CHF 30.00
FEF-Mitglieder: kostenlose Teilnahme für drei ihrer MitarbeiterInnen

Zeit: 9 – 12 Uhr
Ort: Online

Programm
9:00Uhr: Begrüssung
9:15 Uhr: Referate, Breakout-Sessions und Vorstellung von Familienpunkt Seeland
11:45 Uhr: Informationen und Abschluss

Die MarriageWeek 2021 findet statt

Ein Online-Videomagazin und das gedruckte Family-MarriageWeek-Aktionsheft wollen im Rahmen der Woche der Ehepaare vor dem Valentinstag Ehen im ganzen Land stärken.

 

Wenn die „Woche der Ehepaare“, die MarriageWeek, dieses Jahr vom 7. bis 14. Februar stattfindet, dann ist die Corona-Pandemie noch nicht besiegt. Damit sind Konzerte, Vortragsabende oder Candle-Light-Dinner nur in alternativer Form durchführbar. Die Organisatoren haben vorgesorgt: Erstmals wird es ein unterhaltsames Online-Videomagazin zur MarriageWeek geben, mit dem Paare ihrer Liebe auch zuhause neue Impulse geben können. In diesem Videomagazin sprechen die Eheberater Manuela und Marc Bareth über ihr ungewöhnliches Konzept von „Mehrlichkeit“ in der Ehe. Susanne und Marcus Mockler, Autoren eines Paar-Ratgebers, geben schnell wirkende Tipps für eine bessere Partnerschaft. Und drei moderne Interpreten präsentieren ihre Liebeslieder. Das rund 45-minütige Video können sich Paare entspannt in den eigenen vier Wänden ansehen. Der YouTube-Link wird vor der Woche auf www.marriageweek.ch zu finden sein.

MarriageWeek lebt von der Mitarbeit von Freiwilligen. An vielen Orten in der ganzen Schweiz tragen viele ehrenamtliche Mitarbeiter den Gedanken und die Arbeit von MarriageWeek. Der Verein MarriageWeek Schweiz wird präsidiert von Pfarrer Dr. Christoph Monsch. In der französischen Schweiz ist Paul Marsh zuständig für die Koordination. Er ist auch der Vertreter der Schweiz im internationalen Verein MarriageWeek. Die Idee der MarriageWeek stammt ursprünglich aus England. Dort wurde sie vom Ehepaar Richard und Maria Kane 1996 ins Leben gerufen. Seitdem haben sich immer mehr Länder dieser Woche für Ehepaare vor dem Valentinstag angeschlossen, die Schweiz im Jahr 2006. Aus der britischen Initiative ist eine weltweite Bewegung entstanden.

 

Das MarriageWeek-Aktionsheft des Familienmgazins Family
Im neuen Family-Aktionsheft zur MarriageWeek warten inspirierende Paarthemen und das Schwerpunktthema „Gefühle“ auf die Leserinnen und Leser. Diese besondere Ausgabe, eigens für MarriageWeek entwickelt, bietet wertvollen Lesestoff zur Vertiefung der Partnerschaft. Das Heft kann gezielt abgegeben oder in die Briefkästen eines Orts verteilt werden. Es ist darum kostenlos erhältlich unter www.bundes-verlag.ch/marriageweek.

 

Der SCM Bundes-Verlag (Schweiz) im Albert-Anker-Dorf Ins im Berner Seeland ist die Tochter des gemeinnützigen SCM Bundes-Verlags (Deutschland), ein unabhängiges Medienhaus im Bereich der evangelischen Publizistik. Er verlegt Zeitschriften für unterschiedliche Altersgruppen und Lebenslagen. Der Verlag ist Teil der kirchlichen Stiftung Christliche Medien SCM.

 

Für Rückfragen zur MarriageWeek wenden Sie sich bitte an den Präsidenten der MarriageWeek Schweiz, Christoph Monsch.

«Damit wir die Menschen nicht allein lassen» – Ein Rückblick auf das Forum Ehe+Familie vom 13. November 2020

Wie können Kirchen Beziehungen fördern? Welche Rolle spielen Fachorganisationen dabei? Wie können Eltern ihre Kinder im Glauben stärken? Gerade in der aktuellen Pandemie werden Ehen, Familien und Freundschaften auf die Probe gestellt. Im Online-Forum Ehe+Familie mit dem Titel «Gemeinsam für starke Ehen und Familien» wurde diskutiert, wie Kirchen mit eigenen Angeboten und mit Fachorganisationen Menschen in ihren Beziehungen unterstützen können. SEA-Generalsekretär Marc Jost moderierte durch die Referate und das Podium.

Zum Einstieg ermöglichte Susanna Aerne, Bildungsleiterin beim Schweizerischen Weissen Kreuz, einen Einblick in die Angebote und Kompetenzen einer Fachorganisation, vor allem in Bezug auf die Zusammenarbeit mit Kirchen: «Jede Kirchgemeinde braucht regelmässige Ehe-Seminare und muss über Sexualität sprechen können, damit wir die Menschen nicht allein lassen.» Christa Gasser von der Vineyard Bern ermutigte dazu, die Angebote der Kirche auch zu nutzen. An einem Beispiel erläuterte sie, dass das Annehmen von Hilfe und Unterstützung in Familien- und Ehefragen eine Normalität werden müsse: «Auch in diesen Dingen ist noch nie ein Meister vom Himmel gefallen.» Als Verantwortliche im Bereich Ehe und Familie in der eigenen Gemeinde könne man dazu beitragen, eine solche Atmosphäre der Normalität mitzugestalten.

Das Forum Ehe+Familie, eine Arbeitsgemeinschaft der Schweizerischen Evangelischen Allianz, nimmt seinen Auftrag der Vernetzung wahr, indem es eine Möglichkeit des persönlichen Austauschs zwischen Fachorganisationen und Kirchen schafft. Es existiere von beiden Seiten eine grosse Offenheit zur Zusammenarbeit, hielt Marc Bareth, Leiter von FAMILYLIFE bei Campus für Christus, fest.

Orange – statt rot und gelb – denken

Wie Eltern ihre Kinder im Glauben stärken können, veranschaulichte Hans Forrer von «Orange leben» mit dem Bild, das dieser Organisation den Namen gegeben hat: Die Gemeinde als Licht der Welt «gelb» und die Liebe der Familie «rot» wollen das Kind im Glauben unterstützen. Oftmals jedoch findet zwischen der Familie und der Kirche kein Dialog statt, obwohl sie dasselbe Ziel vor Augen haben. Hans Forrer nimmt so eine Brückenfunktion zwischen beiden Beteiligten ein. «Eigentlich sollten sie lieber orange denken, statt rot und gelb.»

Die Eltern sollten nicht zur Gemeinde gehen und ihr die Glaubensvermittlung überlassen müssen. Die Kirche müsse zu den Eltern gehen und sie befähigen, die Kinder im Alltag im Glauben zu stärken. Denn was Zuhause geschehe, werde die Kinder viel stärker prägen, als was sie in der Gemeinde lernen. Dazu reichten oft schon kleine Dinge, die dem Kind den praktischen Glauben nachhaltig einprägen – zum Beispiel das regelmässige Segnen, bevor der Schultag beginnt.

Im Talk wurde das Zusammenspiel von Eltern und Gemeinden im Auftrag, das Kind im Glauben zu festigen, wieder aufgenommen. Dazu sagte Christa Gasser: «Glaubensvermittlung ist Lebensvermittlung!» Es sei schliesslich nicht einfach ein Auswendiglernen des ABCs; der Glaube müsse Zuhause gelebt werden, damit er konkret werde. Darauf erzählte Peter Schneeberger, Präsident des Freikirchenverbands, aus seiner eigenen Erfahrung, dass die Distanz zwischen Eltern und Gemeinde nicht immer so gross sein müsse. Es helfe, wenn sich die Kinder, wie ihre Eltern, aktiv in der Kirche engagieren und mitarbeiten.

Abschliessend konnten Tipps für Eltern ausgetauscht werden, wie in Zeiten von Corona Zuhause Glaube gelebt werden kann. Hans Forrer betonte, dass ein Angebot der Kirche sein könne, eine Plattform zu sein, um einen Austausch unter Eltern zu ermöglichen. So könnten sie individuell wählen, was sie in ihrer eigenen Familie praktizieren wollen.

Das nächste Forum findet am Freitag, 12. März 2021 statt. Das Thema lautet voraussichtlich: «Stress lass nach – Familien entlasten».

13. November 2020 – Gemeinsam für starke Ehen und Familien: Utopie, Traum oder Wirklichkeit?

Das Forum Ehe+Familie FEF lädt ganz herzlich zum Mitgliedertreffen am Freitag 13. November ab 9 Uhr online. Das Thema: „Gemeinsam für starke Ehen und Familien: Utopie, Traum oder Wirklichkeit?“.

Starke Beziehungen, Ehen und Familien wünschen wir uns für Kirche und Gesellschaft. Sie sind zentral für das Wohl der Menschen in einer Welt geprägt von Einsamkeit.
Wie können wir als Kirche Beziehungen fördern und Familien am besten stärken? Welche Rolle spielen Fachorganisationen dabei? Bleibt die Familie nach Gottes Herzen eine Utopie oder kann der Traum wirklich werden?

Unsere Referierende Hans Forrer (Orange leben), Christa Gasser (Vineyard Bern) und Susanna Aerne (Weisses Kreuz) werden zu diesen Themen drei Kurzreferate halten. In einem zweiten Teil werden in einem Podium-Talk Peter Schneeberger (Freikirchen Schweiz), Christa Gasser (Vineyard Bern) und Doris Bürki (Team Ehe und Familie FEG) austauschen und Fragen beantworten.

Schliesslich gibt es ein Marktplatz mit verschiedenen Austellern. Dafür stehen den Ausstellern 1-2 kleine Tische zur Verfügung. Bitte beim Anmeldeformular den Bedarf angeben.

Wenn dich diese Themen bewegen und du in deiner Kirchgemeinde aktiv bist oder werden möchtest, komm ans Forum Ehe+Familie und lass dich inspirieren!

Anmeldung online bis am 9. November 2020 unter www.each.ch/anmeldung-fef.

Tagungsbeitrag: Kostenlos

Zeit: 9 – 12 Uhr
Ort: Online

Programm
8:45 Uhr: Ankommen und Kaffee
9:15 Uhr: Begrüssung und drei Kurzreferate
10:00 Uhr: Podium-Talk
11:15 Uhr: Marktplatz
12:15 Uhr: Abschluss

Herzliche Einladung zum Forum am 1. November 2019 in Aarau

Am Freitag 1. November ab 9 Uhr trifft sich das Forum Ehe+Familie FEF in Aarau zum nächsten Mitgliedertreffen. Das Thema „Gelingende Beziehungen in Ehe und Familie: Stellen wir uns auch den Herausforderungen wie Sucht, Übergriffen und Gewalt!?“.

Wir laden ganz herzlich zur Teilnahme ein! Wir richten den Blick auf das Potenzial des christlichen Glaubens in Ehe und Familie. Gleichzeitig wollen wir uns auch den grossen Herausforderungen in unseren Kirchen stellen und die Augen vor Sucht, Gewalt und Übergriffen nicht verschliessen. Im Anschluss ist Gelegenheit zur Arbeit in den Fachkreisen. Die Teilnahme für Mitglieder des FEF ist gratis. Es sind auch Freunde und Interessierte eingeladen. Anmeldung ist nicht nötig. Abmeldungen bitte an: kontakt@forumehefamilie.ch.

Zeit: 9:30 – 12 Uhr (ab 9 Uhr Kaffee)
Ort: Aarau, Obere Vorstadt 37 („Popup Work“)

Programm
9:30 Uhr: Einführendes Referat mit Susanna Aerne, Schweizerisches Weisses Kreuz
10:00 Uhr: Interview mit Ehepaar Stefan und Susanna Aerne sowie Wilf und Christa Gasser Rollenverständnisse in der Ehe und deren Auswirkungen (Moderation: Marc Jost, SEA, Forum Ehe+Familie)
10:30 Uhr: Pause
10:50 Uhr: Gruppengespräche zur Frage „Wie können wir die Kirchen unterstützen in diesen Herausforderungen und gemeinsam zu gelingenden Beziehungen beitragen?“
11:15 Uhr: Präsentation Ergebnisse aus Gruppen
11:30 Uhr: Informationen/ Diverses

„Ehe für alle“ widerspricht dem Kindeswohl

Mit einer Gesetzesänderung will die Rechtskommission des Nationalrats die Ehe auch für gleichgeschlechtliche Paare öffnen. Diese könnten künftig ebenso Kinder adoptieren und möglicherweise Verfahren der Fortpflanzungsmedizin in Anspruch nehmen. Die Schweizerische Evangelische Allianz SEA.RES spricht sich in der Vernehmlassung primär aus Gründen des Kindeswohls gegen die „Ehe für alle“ aus und weist beide Varianten – mit oder ohne Zugang zur Fortpflanzungsmedizin – zurück.

Die Schweizer Politik diskutiert aktuell über die Öffnung des Rechtsinstituts der Ehe für Personen gleichen Geschlechts. Damit würden alle rechtlichen Bestimmungen, die für eine Ehe gelten, künftig sowohl auf verschieden- als auch auf gleichgeschlechtliche Paare Anwendung finden.

Die Schweizerische Evangelische Allianz SEA.RES erachtet diese absolute Gleichbehandlung und somit eine Neudefinition von Ehe als nicht angebracht. Denn der entscheidende Unterschied zwischen hetero- und homosexuellen Partnerschaften ist und bleibt, dass nur aus ersteren Nachkommen hervorgehen können. Damit ist diese Beziehungsform nicht bloss langfristig für die Fortpflanzung des Menschengeschlechts, sondern auch mittelfristig für die finanzielle, soziale und medizinische Altersvorsorge der Generationen unerlässlich. Vor dem Hintergrund dieses essenziellen Unterschieds stellt die Ungleichbehandlung keine ungerechtfertigte Diskriminierung dar.

Die vom Parlament bereits vorgesehene Gleichstellung von Ehe und eingetragener Partnerschaft beim Einbürgerungsverfahren kann im Übrigen unabhängig von einer Neudefinition der Ehe vollzogen werden. Sie lässt sich deshalb nicht als Argument für die „Ehe für alle“ heranziehen.

Mit der Vorlage verknüpft sind auch Fragen des Zugangs gleichgeschlechtlicher Paare zur gemeinschaftlichen Adoption sowie zu fortpflanzungsmedizinischen Verfahren, der ihnen bisher nicht offensteht. Beide Aspekte sind für die SEA.RES primär aus Sicht des Kindes einzuschätzen. Sowohl die Adoption für gleichgeschlechtliche Paare als auch die Samenspende für miteinander verheiratete Frauen würden bedeuten, dass Kinder entweder ohne Vater oder ohne Mutter aufwachsen. Es gibt jedoch keinen Grund, vom entwicklungspsychologisch und pädagogisch begründeten Ideal eines weiblichen und eines männlichen Elternteils abzuweichen. Im Gegenteil steht ein Kind mit zwei Müttern in der Gefahr, stigmatisiert zu werden. Schliesslich würde eine Öffnung der Fortpflanzungsmedizin für weibliche Paare neue Ungleichheiten schaffen. Dies wiederum dürfte früher oder später in die Forderung nach einer Leihmutterschaft für männliche Paare und damit in eine Instrumentalisierung des menschlichen Körpers münden.

20 Minuten: Christen ärgern sich über Scheidungswerbung

„Christen ärgern sich über Scheidungswerbung“ titelt das Online-Portal von 20 Minuten.

„Wir finden das Plakat sehr störend“, wird Heinz Hagmann von FAMILYLIFE zum Plakat einer Online-Scheidungsagentur zitiert. Es animiere geradezu zu einer Scheidung. Bild und Text würden die Botschaft vermitteln: Nimms sportlich, mach die neue Wende.

Hier geht’s zum Artikel auf 20 Minuten-Online.

Sind Kinder das Schlimmste, was man der Umwelt antun kann?

Zur Bekämpfung des Klimawandels schlägt die umstrittene deutsche Autorin Verena Brunschweiger vor, auf Nachwuchs zu verzichten, denn kein Nachwuchs bedeute weniger Emissionen.

Ein Kommentar von Andreas Link von der Schweizerischen Stiftung für die Familie anlässlich des Internationalen Tages der Familie zeigt praktisch auf, wie Familien mit Kindern „in der kleinsten Zelle der Zivilisation“ Umweltschutz einüben: Kommentar: Internationaler Tag der Familie 2019 – was Familien mit dem Klimawandel zu tun haben.

 

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