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VERSCHOBEN AUF 13. NOVEMBER – Gemeinsam für starke Ehen und Familien: Utopie, Traum oder Wirklichkeit?

Das Forum Ehe+Familie FEF lädt ganz herzlich zum Mitgliedertreffen am Freitag 13. November ab 8:45 Uhr in Aarau ein (statt 27. März). Das Thema: „Gemeinsam für starke Ehen und Familien: Utopie, Traum oder Wirklichkeit?“.

Starke Beziehungen, Ehen und Familien wünschen wir uns für Kirche und Gesellschaft. Sie sind zentral für das Wohl der Menschen in einer Welt geprägt von Einsamkeit.
Wie können wir als Kirche Beziehungen fördern und Familien am besten stärken? Welche Rolle spielen Fachorganisationen dabei? Bleibt die Familie nach Gottes Herzen eine Utopie oder kann der Traum wirklich werden?

Unsere Referierende Hans Forrer (Orange leben), Christa Gasser (Vineyard Bern) und Susanna Aerne (Weisses Kreuz) werden zu diesen Themen drei Kurzreferate halten. In einem zweiten Teil werden in einem Podium-Talk Matthias Kuhn (G-Movement), Peter Schneeberger (Freikirchen Schweiz), Christa Gasser (Vineyard Bern) und Doris Bürki (Team Ehe und Familie FEG) austauschen und Fragen beantworten.

Schliesslich gibt es ein Marktplatz mit verschiedenen Austellern. Dafür stehen den Ausstellern 1-2 kleine Tische zur Verfügung. Bitte beim Anmeldeformular den Bedarf angeben.

Wenn dich diese Themen bewegen und du in deiner Kirchgemeinde aktiv bist oder werden möchtest, komm ans Forum Ehe & Familie und lass dich inspirieren!

Anmeldung online bis am 1. November 2020 unter www.each.ch/anmeldung-fef.

Tagungsbeitrag: CHF 30.00
FEF-Mitglieder: kostenlose Teilnahme für drei ihrer MitarbeiterInnen

Zeit: 8:45 – 12:15 Uhr
Ort: Vineyard Aarau, Laurenzenvorstadt 85

Programm
8:45 Uhr: Ankommen und Kaffee
9:15 Uhr: Begrüssung und drei Kurzreferate
10:00 Uhr: Podium-Talk
11:15 Uhr: Marktplatz
12:15 Uhr: Abschluss

Herzliche Einladung zum Forum am 1. November 2019 in Aarau

Am Freitag 1. November ab 9 Uhr trifft sich das Forum Ehe+Familie FEF in Aarau zum nächsten Mitgliedertreffen. Das Thema „Gelingende Beziehungen in Ehe und Familie: Stellen wir uns auch den Herausforderungen wie Sucht, Übergriffen und Gewalt!?“.

Wir laden ganz herzlich zur Teilnahme ein! Wir richten den Blick auf das Potenzial des christlichen Glaubens in Ehe und Familie. Gleichzeitig wollen wir uns auch den grossen Herausforderungen in unseren Kirchen stellen und die Augen vor Sucht, Gewalt und Übergriffen nicht verschliessen. Im Anschluss ist Gelegenheit zur Arbeit in den Fachkreisen. Die Teilnahme für Mitglieder des FEF ist gratis. Es sind auch Freunde und Interessierte eingeladen. Anmeldung ist nicht nötig. Abmeldungen bitte an: kontakt@forumehefamilie.ch.

Zeit: 9:30 – 12 Uhr (ab 9 Uhr Kaffee)
Ort: Aarau, Obere Vorstadt 37 („Popup Work“)

Programm
9:30 Uhr: Einführendes Referat mit Susanna Aerne, Schweizerisches Weisses Kreuz
10:00 Uhr: Interview mit Ehepaar Stefan und Susanna Aerne sowie Wilf und Christa Gasser Rollenverständnisse in der Ehe und deren Auswirkungen (Moderation: Marc Jost, SEA, Forum Ehe+Familie)
10:30 Uhr: Pause
10:50 Uhr: Gruppengespräche zur Frage „Wie können wir die Kirchen unterstützen in diesen Herausforderungen und gemeinsam zu gelingenden Beziehungen beitragen?“
11:15 Uhr: Präsentation Ergebnisse aus Gruppen
11:30 Uhr: Informationen/ Diverses

FEG-Powerday19 zum Thema „Gottes Ressourcen für unsere Familie“ mit Käthi und Daniel Zindel

Am 26. Januar 2019 führt das Team „Ehe+Familie“ der Freien Evangelischen Gemeinden FEG in der Schweiz in Langenthal den Powerday19 durch. Die Referenten Käthi und Daniel Zindel werden zum Thema „Gottes Ressourcen für unsere Familie“ sprechen.

„Die Familie ist Gottes geniale Idee!“, sind die Veranstalter überzeugt. Gott habe ein grosses Interesse daran, dass Familien gelingen können; er selber würde sie segnen und stärken. Gott beschenke vielfältig, damit die Ehe zum Ort des Segens und der Entfaltung werden könne. Je mehr Gott seinen Platz in der Familie einnähme, desto mehr gäbe es Zugang zu seinen unerschöpflichen Ressourcen. Am Powerday19 wird in zwei Referaten Familie als lebendiges Beziehungssystem und sicherer Ort des Wachstums erläutert. Konkrete, im Alltag umsetzbare Impulse sollen zu mehr Handlungsfähigkeit. verhelfen. In einem Workshop nach Wahl kann man das Thema in verschiedenen Schwerpunkten vertiefen.

Die Hauptreferenten Käthi & Daniel Zindel, sind Leiter der „Stiftung Gott hilft“ in Zizers (www.stiftung-gotthilft.ch). Käthi ist Lehrerin, Leiterin Beratungsstelle Rhynerhus, Elterncoach, Paar- & Einzelseelsorgerin. Daniel ist Theologe, Leiter des sozialpädagogischen Werkes „Gott hilft“, Führungscoach und Paarseelsorger. Zindels haben vier erwachsene Kinder und vier Enkel.

Den Flyer kann man hier ansehen. Anmelden kann man sich bis zum 15. Januar 2019 unter www.feg.ch/ehefamilie.

Studie „Die Religion, eine Familiengeschichte?“

Die Publikation „Die Religion, eine Familiengeschichte?“ des Bundesamtes für Statistik BFS kommt zum Schluss, dass die Familie eine wichtige Rolle in der Weitergabe des Glaubens spielt.

Inwiefern übernehmen Personen die Religion ihrer Eltern? Welche Faktoren beeinflussen diese Übernahme? Wie gross ist der ­Anteil derjenigen, die sich von anderen Religionen oder spirituellen Strömungen angezogen fühlen, konvertieren oder ihre Kirche verlassen? Welchen Stellenwert hat die Religion oder Spiritualität heutiger Eltern bei der Erziehung ihrer Kinder? Diese und weitere Fragen werden in der Publikation basierend auf Analysen der Daten aus der Erhebung zur Sprache, Religion und Kultur von 2014 beantwortet.

Die Studie kann auf der Homepage des Bundesamtes für Statistik bezogen oder heruntergeladen werden.

MARRIAGE & FAMILY AWARD 2018: Ein „Oscar“ für christliche Paar- und Familienarbeit

Bevor im Februar 2019 in Los Angeles die nächste Oscar-Verleihung über die Bühne geht, vergibt das Forum Ehe+Familie (FEF) schon am 3. November einen Award. Ab sofort können besonders innovative und einflussreiche Projekte der christlichen Paar- und Familienarbeit nominiert werden. Dem Gewinnerprojekt winkt ein Preisgeld in der Höhe von 1’500 Franken.

Immer wieder stösst man im Rahmen der christlichen Paar- und Familienarbeit auf innovative Projekte. Die meisten dieser Projekte erhalten selten die Aufmerksamkeit, die ihnen eigentlich gebührt. Aus diesem Grund hat sich das Forum Ehe+Familie (FEF) entschieden, jährlich einen Preis an ein christliches Projekt im Bereich Ehe und Familie zu vergeben. Mit dem „MARRIAGE & FAMILY AWARD“ möchte das FEF einerseits die Initianten ermutigen und sie für ihr Engagement ehren und andererseits wünscht sich das Forum, dass andere dadurch ermutigt werden, selber Ideen zu entwickeln und so in eine gesunde Beziehungslandschaft zu investieren.

FEF übernimmt von FAMILYLIFE

Der Award wurde 2016 von der Organisation FAMILYLIFE ins Leben gerufen. Für die dritte Ausgabe wird er dieses Jahr neu vom Forum Ehe+Familie vergeben. Damit wird der Preis in einen breiteren Kontext von Organisationen, die sich für die Stärkung von Ehe und Familie einsetzen, gestellt. Das FEF verbindet heute 15 Organisationen und etliche Einzelmitglieder. Eine Jury, die sich aus Fachpersonen der Partnerorganisationen zusammensetzt, prämiert schliesslich das innovativste und einflussreichste christliche Projekt mit dem „MARRIAGE & FAMILY AWARD“. Im letzten Jahr wurde der Award an den Blog „liebesbegehren.ch“ von Veronika Schmidt vergeben. Die diesjährige Preisverleihung findet am 3. November 2018 im Rahmen des Studientags „Ehe“ an der STH Basel statt.

Jetzt Projekte nominieren

Bevor die Jury über das Siegerprojekt entscheiden kann, müssen neuartige und wirkungsvolle Projekte nominiert werden. Bis am 15. September 2018 können Projekte via Online-Formular eingereicht werden: www.forumehefamilie.ch/awardnominierung.

 

© copyright Pokalfoto: S. Hofschlaeger, Pixelio.de

Winterforum Januar 2018: Zwischen Furcht und Freiheit – Das Dilemma der christlichen Erziehung

Am Freitag, dem 26. Januar 2018 lädt das Forum Ehe+Familie (FEF) der Schweizerischen Evangelischen Allianz SEA zu einem speziellen Mitgliedertreffen ein: Prof. Tobias Künkler geht den Fragen nach, wie Kinder in christlichen Familien heute aufwachsen und was Christen in der Erziehung ihrer Kinder wichtig ist. Er hat dies zusammen mit Tobias Faix in einer Studie untersucht. Zu diesem Treffen des Forums Ehe+Familie in Zürich sind nicht nur die Mitglieder eingeladen, sondern alle an Ehe- und Familienthemen Interessierte.

2017 wurde in Deutschland die „Familienstudie“ veröffentlicht, eine Umfrage in kirchlichen Kreisen zur (christlichen) Erziehung und Prägung. Das Resultat dieser Studie kam als Buch heraus: „Zwischen Furcht und Freiheit – Das Dilemma christlicher Erziehung„. Es beleuchtet den Wandel und die Hoffnungen und Erwartungen der Christen von heute an die Erziehung. Prof. Dr. Tobias Künkler ist Leiter des Forschungsinstituts empirica für Jugendkultur & Religion an der CVJM Hochschule in Kassel und Mitinitiant der Studie und Mitautor des Buches. Er kommt am 26. Januar nach Zürich und wird die Anwesenden an seinem Arbeiten, seinen Schlüssen und seinen gemachten Erfahrungen teilhaben lassen.

Die Teilnahme ist für FEF-Mitglieder gratis, Kollektivmitglieder können bis zu 3 ihrer Mitarbeitenden gratis anmelden. Weitere Interessierte sind herzlich willkommen und bezahlen Fr. 30.-. Melden Sie sich hier direkt an. Den Flyer kann man hier runterladen und ansehen.

Im Anschluss ans Winterforum 2018 besteht ab 12:15 Uhr für FEF-Mitglieder die Gelegenheit, sich in den Fachkreisen zu treffen.

FAMILYLIFE Award 2017 geht an den Blog „liebesbegehren.ch“ von Veronika Schmidt

Am 4. November wurde vom FEF-Partner FAMILYLIFE zum zweiten Mal ein Projekt ausgezeichnet, das durch seine Innovation begeistert und einen wertvollen Beitrag zu gesunden Ehen und Familien in der Schweiz leistet.

Keine leichte Auswahl
Insgesamt wurden für den diesjährigen FAMILYLIFE Award fünf Projekte nominiert, die allesamt eine Auszeichnung verdient hätten: KiZ – Kinder im Zentrum (Verein, Hilfe für Kinder von geschiedenen Eltern); Radiosendung „Mini Familie – Mis Dihei“ (Laura und André Jacober von Radio Maria); Powergirls und starke Kerle – entwicklungssensible Sexualaufklärung für Kinder in der Vorpubertät (Regula Lehmann); Vater-Tocher oder Vater-Sohn Wochenende von JMEM (Jugend mit einer Mission) und der Blog liebesbegehren.ch (Veronika Schmidt). Als Jury amteten Marc Jost (SEA, Leiter Forum Ehe+Familie), Hansjörg Forster und Debora Wey (beide FAMILYLIFE). Alle Projekte wurden bezüglich Innovation und Wirkung bewertet. Es ergab sich ein Kopf an Kopf Rennen. Die rund fünfzig Besucher des familylife LEAD Anlasses vom 4. November konnten sich anhand von Kurzpräsentationen aller Teilnehmenden von der Qualität der eingereichten Projekte überzeugen.

Der Blog „liebesbegehren.ch“ von Veronika Schmidt überzeugte
Der tabulose Blog wird jeden Tag von mehr als 100 Personen gelesen. Die Themen sind sehr unterschiedlich: Von der Rolle der Frau in der Gesellschaft über konkrete sexuelle Praktiken, persönliche Ängste, theologische Fragen bis hin zu biologischen oder physischen Problemen wird alles gefragt und mutig beantwortet. Veronika Schmidt bemüht sich darum, das Spannungsfeld zwischen psychologischen, seelischen, physischen und theologischen Aspekten abzudecken. Die Antworten sind deshalb niemals einsilbig oder einfach, sondern ziehen verschiedene Betrachtungsebenen mit ein, so die biblische und die geschöpfliche. Der Blog leistet einen grossartigen Beitrag dazu, dass Christen in ihrer Sexualtität den Weg zum Leben finden.

Ein Wanderpokal für innovative christliche Projekte im Bereich Ehe und Familie
Die diesjährige Gewinnerin des FAMILYLIFE Awards, Veronika Schmidt, durfte den Wanderpokal an sich nehmen, der im Jahr zuvor an die Marriage Week Wil SG vergeben worden war. Auch im nächsten Jahr wird anlässlich des familylife LEAD Anlasses vom 3. November wieder ein FAMILYLIFE Award vergeben. Viele Organisationen und Einzelpersonen setzen sich in der Schweiz für die Stärkung von Ehen und Familien ein. Die wenigsten gelangen damit an die grosse Öffentlichkeit. Doch wenn im Kleinen Beziehungen positiv verändert werden, wird dies eine starke Wirkung in der Gesellschaft entfalten. Es ist die Vielzahl der einzelnen „Tropfen“, welche gesellschaftliche Strömungen auslösen. Mit dem Award will FAMILYLIFE einzelne Tropfen für eine breitere Öffentlichkeit sichtbar machen. Durch die Ehrung initiativer Projekte sollen Menschen inspiriert werden, in ihrem eigenen Umfeld die Beziehungslandschaft aktiv zu prägen. Bereits jetzt können Projekte für den FAMILYLIFE Award 2018 eingereicht werden: www.familylife.ch/award.

familylife LEAD
Der jährlich stattfindende Inspirationsanlass von FAMILYLIFE richtet sich an Interessierte und alle Kursleiter der diversen FAMILYLIFE Beziehungskurse. Auch im Jahr 2018 wird wieder zu einem entsprechenden Treffen eingeladen. Infos: www.familylife.ch/lead.

Familie: Damit wir mutig leben, worauf wir am Ende stolz sind

Am 10. September findet die Konferenz der Arbeitsgemeinschaft „Forum Ehe+Familie FEF“ der Schweizerischen Evangelischen Allianz (SEA) in Bern statt. Im Fokus steht die Familie als kraftvoller Ort, der wie kein anderer, Gemeinschaft fördert, Menschen prägt und durch Verwurzelung Flügel wachsen lässt. Hansjörg Forster, Leiter von FEF und FAMILYLIFE, sowie Adrian Jaggi, Jungscharsektretär und Trickkünstler, werden als Referenten ihre Träume und ihr Herz für diejenigen Familien teilen, die es wagen, froh, echt und frech zu leben.

Unter dem Thema „Familie – Froh, Echt, Frech! – Damit wir mutig leben, worauf wir am Ende stolz sind“ wird dieses Jahr seit 2011 bereits die fünfte Konferenz von der Arbeitsgemeinschaft FEF durchgeführt. Die Veranstalter sind überzeugt, dass an keinem anderen Ort Beziehungen so stark gelebt und erlebt werden, wie in der Familie. Darum sollte am Lebensende beim Gedanken an Familie keine Reue aufkommen im Sinne von „Hätte ich doch mehr Zeit mit meinen Kindern verbracht!“ oder „Wäre ich doch geduldiger gewesen!“. Gerade heute, wo der Stellenwert von Familie in Gesellschaft und Politik am Bröckeln und die Familie als kleinstmögliche gesellschaftliche Einheit hohem wirtschaftlichem Druck ausgesetzt sei, steigt die Bedeutung von Familienzeit. „Mit der Familie ist es wie mit dem Feuer im Kamin: Manchmal mottet es nur, dann irgendwann entzündet es sich richtig. Genau das geschieht beim Verbringen gemeinsamer Zeit. Ausflüge, Abenteuer bringen das Feuer wieder zum Brennen“, so Hansjörg Forster in einem Interview mit der Zeitschrift Family. „Die Zeit, die wir mit unseren Kindern verbringen, ist unersetzbar.“ Was simpel klingt, ist allerdings nicht ganz so einfach umzusetzen.

Die diesjährige Konferenz hat darum zum Ziel, Eltern zu ermutigen, eine eigene Familienidentität zu entwickeln, Echtheit zuhause wie auch in der Öffentlichkeit auszuleben und ein starkes Band des Vertrauens unter den Familienmitgliedern aufzubauen. „Es muss nicht sein, dass Familien unter den Erwartungen der Gesellschaft zusammenbrechen. Eltern sollen lernen, mit Widerstand umzugehen und dem Druck entgegenzuhalten“, sagt Hansjörg Forster.
So träumen die Veranstalter von Familien, die in aller Unvollkommenheit frech dem Leistungsdenken die Stirn bieten und dem Weltpessimismus fröhlich ein Schnippchen schlagen. Und in allem mittendrin sehen sie einen kreativen Schöpfergott, der sich Familie als Keimzelle für das Verlangen nach Beziehungen, Einheit und Annahme ausgedacht hat.

Die Konferenz bietet spannende Referate, 7 frei wählbare Workshops und bewegende Familienclips. Durchs Programm führen wird die Bauchrednerin Brigä mit Adonette. Die unterschiedlichen Programmpunkte sollen die Teilnehmer mit einer gesunden Portion Originalität, Humor, Mut und Tatendrang in den Familienalltag zurückkehren lassen.

Hauptreferenten der Konferenz sind der Theologe, Paartherapeut und Leiter FEF und FAMILYLIFE Hansjörg Forster und der Jungscharsekretär Adrian Jaggi. Während sich ersterer dem Abenteuer Familie vorwiegend mit Worten annehmen wird, wird dies letzterer auch mit überraschenden, kreativen Tricks und Veranschaulichung tun.

Wertschätzende Beziehungen – ein Gewinn für alle

Der Fokus der Referate wird darin liegen, Familien zu ermutigen sich in die nächste Generation zu investieren und liebevolle, einander wertschätzende Beziehungen zu leben. „Es gibt kein Rezept für eine ideale Familie“, sagt Hansjörg Forster. Keine andere Gemeinschaft präge Menschen so stark wie die Familie. Sie sei das beste Trainingslager, das auch die Eltern weiterbringt. Diese Dynamik solle an der Konferenz neu entdeckt werden: „Damit wir am Ende mit einem bescheidenen Stück Stolz auf unser mutiges Leben zurückblicken können.“
Durch die Wahl von zwei von sieben Workshops können sich die Konferenzteilnehmer mit weiteren Themen auseinandersetzen: „Wie in der Familie Glauben heranwächst – Unterwegs auf der Landkarte des Glaubens (Glaubensmap)“, „Wir sind wir! – Auf dem Weg zur eigenen Familien-DNA und mehr Familienglück“, „Zwischen Schule, Hausaufgaben und Freizeitstress – Gelassenheit und Abgrenzung im ganz normalen Familienwahnsinn“, „Und mittendrin leben wir – Wie man als Familie fair-rückt mit Ressourcen und Medien umgeht“, „Familie ist ja zum Lachen! – Rituale, spielen, feiern und noch mehr Spass“, „Teenager überraschen uns in jeder Hinsicht – Wenn Beziehung und Echtheit durchträgt“ und „Über den Tellerrand hinaus – Familie, die über sich hinauswächst und ihre Umgebung prägt“. Live-Familienclips oder per Video eingespielt, ergänzen und lockern die Konferenz auf.

Über 30 Mitglieder, die sich in Ehe und Familie investieren

Unter dem Namen „Forum Ehe+Familie“ haben sich über 30 verschiedene christliche Organisationen, Initiativen und Einzelpersonen zu einer Arbeitsgemeinschaft der Schweizerischen Evangelischen Allianz zusammengeschlossen.

FEF will die Kräfte zur Förderung von Ehe und Familie in der Schweiz vernetzen. Es will mithelfen, deren Wirkung gesellschaftlich relevant zu gestalten, damit Ehe- und Familienbeziehungen gestärkt werden. Im Vordergrund steht die praktische Anwendung der lebensbejahenden biblischen Prinzipien auf die Beziehungslandschaft der Schweiz in allen Facetten: Beziehungstraining und Förderung von Sozialkompetenz, Sexualität, Kinder, Teenager, Junge Erwachsene, Ehepaare, Grosseltern, Ehevorbereitung, Paar-Mentoring, Geburtsvorbereitung, Ehestärkung, Elternkurse, Förderung von Erziehungskompetenz, Familien im Dienst, Camps, Familien, Mütter, Väter, Alleinerziehende, Patchwork-Familien, Trennung und Scheidung, Paar- und Familienberatung, Singles.

Zur Konferenz anmelden kann man sich unter www.forumehefamilie.ch/konferenzanmeldung. Fragen zur Konferenz beantwortet FAMILYLIFE per E-Mail an kontakt@forumehefamilie.ch oder unter Telefon 044 274 84 65.

Folgende Organisationen sind durch Kollektiv- oder Einzelmitgliedschaften in der Arbeitsgemeinschaft vertreten: ACC für Seelsorge, Beratung und Supervision; AGAPA Deutsche Schweizchristliche-schulen.chDer Ehe-KursTeam Ehe und Familie des Bundes Freier Evangelischer Gemeinden (FEG) in der SchweizEvangelische Volkspartei (EVP) der SchweizFamiliensupport St. GallenFAMILYLIFE/Campus für ChristusFamilienwerkstatt der Stiftung Schleife; Family Ministries/Jugend mit einer Mission (JMEM)familynetwork.chFamily-ZeitschriftForum Familie der Stiftung Jugendsozialwerk Blaues Kreuz BL; geburtsfreude.chEheteam der Gellertkirche BaselGerber Motivation & TrainingHeilsame BeziehungenHeilsarmee FamilyWorkIG Familie 3plus und Jugend und Familie; KommcareMarriageWeekLifePurFamilienbereich von Mut zur GemeindePEP4Kids und PEP4TeensPRO LIFEOrange lebenAlleinerziehendenarbeit der Ref. Kirche IttigenRhynerhus Lebensberatung und ElterncoachingSchweizerische Stiftung für die Familie (SSF)Schweizerisches Weisses KreuzShelter SchweizStiftung DIHEIStiftung Gott hilftTeam fürs Läbe der Kommunität WildbergTeenSTARTheologisch-Diakonisches Seminar (TDS) AarauUnser JaVertrauenspädagogikWachsende Intimität in der EheZwäg Atelier für xungs Läbe.

 

Konferenz „Forum Ehe+Familie 2016“ zum Thema „Familie – Froh, Echt, Frech! – Damit wir mutig leben, worauf wir am Ende stolz sind“ am Samstag, 10. September 2016: Mit den Referenten Hansjörg Forster und Adrian Jaggi, 7 Workshops, Familienclips, Familienband und Büchertisch, Moderation; Brigä und Adonette, 9 bis 17 Uhr in der Fabrikhalle 12 in Bern. Infos: www.forumehefamilie.ch

 

Konferenzflyer 2016
· Konferenzflyer runterladen (PDF, 2 MB)

 

Logo Forum Ehe+Familie (FEF)
· Logo des Forum Ehe+Familie (FEF) in Druckauflösung runterladen (JPG, 979 KB)
Bildlegende: Das Logo der Arbeitsgemeinschaft „Forum Ehe+Familie (FEF)“ der Schweizerischen Evangelischen Allianz (SEA) symbolisiert den Beziehungsreichtum von Ehe und Familie

 

Porträt Hansjörg Forster

· Porträt von Hansjörg Forster in Druckauflösung runterladen (JPG, 329 KB)
Bildlegende: Hansjörg Forster, Ingenieur ETH, Theologe, Paartherapeut, Leiter FEF und FAMILYLIFE

 

Porträt Adrian Jaggi

· Porträt von Adrian Jaggi in Druckauflösung runterladen (JPG, 501 KB)
Bildlegende: Adrian Jaggi, Trick- und Lebenskünstler, Jungscharsekretär

 

Themenbild Konferenz Forum Ehe+Familie 2016

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Bildlegende: Die Veranstalter träumen von Familien, die in aller Unvollkommenheit frech dem Leistungsdenken die Stirn bieten und dem Weltpessimismus fröhlich ein Schnippchen schlagen. (Bild: www.istockphoto.com)

 

© copyright Forum Ehe+Familie (FEF) – die Bilder dürfen nur im Zusammenhang mit der Berichterstattung über das Forum Ehe+Familie (FEF) verwendet werden. Um die Bilder abzuspeichern, zeigen Sie mit der Maus auf den entsprechenden Download (nicht anklicken) und wählen im Kontextmenü (rechte Maustaste) „Link in neuem Fenster öffnen“ aus. Das so angezeigte Bild speichern Sie dann mit dem Kontextmenü „Bild speichern unter …“ auf die Festplatte Ihres Computers.

Kinderwunsch bleibt hoch im Kurs

Fast zwei Drittel (63%) der kinderlosen Frauen und Männer im Alter von 20-29 Jahren wünschen sich zwei Kinder. Ein Viertel (28%) gibt drei oder mehr Kinder als persönliches Ideal an. Am häufigsten bleiben Frauen mit einem Tertiärabschluss kinderlos (30%). Die Akzeptanz der Berufstätigkeit von Müttern mit kleinen Kindern hat seit den 90er-Jahren deutlich zugenommen. Das zeigen die ersten Ergebnisse der Erhebung zu Familien und Generationen 2013 des Bundesamts für Statistik (BFS).

 

Hier geht’s zur Veröffentlichung des BFS.

swissfuture-Hoffnungsbarometer 2015: Die Schweiz hofft primär auf Harmonie im eigenen Privatleben

Für ihr privates Leben blicken Schweizerinnen und Schweizer optimistisch ins kommende Jahr 2015 – obwohl die Erwartungshaltung für die nationale Wirtschaft deutlich zurückhaltender ist und die Erwartung in die nationale Politik seit einigen Jahren abnimmt.

Dabei ist bei den grossen persönlichen Hoffnungen insbesondere die Hoffnung auf Harmonie im eigenen Privatleben ein Kernanliegen, das seit drei Jahren kontinuierlich am Wachsen ist und mittlerweile nach der Hoffnung auf eine glückliche Ehe und die eigene Gesundheit die drittwichtigste Hoffnung ist – deutlich vor Anliegen aus der Arbeitswelt, der Sozialpolitik oder der Religion.

Dieser Trend zur Fokussierung auf die eigene Privatheit bestätigt sich auch bei der Frage nach den wichtigsten Partnern der Hoffnung: Die wichtigsten Personen entstammen alle dem unmittelbaren familiären und privaten Umfeld. Die Repräsentanten der grossen gesellschaftlichen Institutionen wie Universität, Politik, Wirtschaft oder Kirche belegen deutlich abgeschlagen die letzten Ränge.

Einerseits ist es erfreulich, dass die Werte des familiären Umfeldes wieder an Bedeutung gewinnen – trotzdem muss nachgefragt werden, ob es sich hier nicht auch um eine Flucht auf die „Insel Privatheit“ angesichts der zunehmenden Komplexität in Politik und Wirtschaft handelt. Erleben wir ein „Déjà-vu“ nach 200 Jahren? Im 19.Jahrhundert folgte auf die weltoffene, leidenschaftliche und grenzüberwindende Epoche der Romantik der Rückzug in eine konservative, ja geradezu spiessbürgerliche Sehnsucht nach einer beschaulichen Idylle von Haus, Hof und Heim im Zeitalter des Biedermeiers. Wird nun nach der multikulturellen Globalisierung der Postmoderne zu Beginn des 21. Jahrhunderts ein ähnlicher Rückzug stattfinden?

Junge Erwachsene als die „Generation Y“ sind dabei wesentlich interessierter an beruflicher Karriere und Erfolg als allgemein angenommen wird, fragwürdig ist aber die Breite an Erwartungen – an den beruflichen Erfolg, zugleich aber auch ans Eheleben, an die Freizeit und an den Lebenssinn. Wird die „Generation Y“ die Maximierung dieser Work-Life-Balance auf einem derart hohen Niveau tatsächlich schaffen?

swissfuture, die Schweizerische Vereinigung für Zukunftsforschung, hat in November 2014 zum sechsten Mal seit 2009 eine breite Internetumfrage zu Zukunftshoffnungen durchgeführt. 5‘217 vollständige Fragebogen wurden in der Schweiz zurückgeschickt. Zugleich wurde die Hoffnungsumfrage international in deutscher, französischer, englischer, tschechischer und norwegischer Sprache durchgeführt. Die Umfrage unter der Leitung von Andreas Krafft und Andreas Walker von swissfuture wird von Forschenden der Universität St. Gallen, der Masaryk University aus Brno, dem Institut Universitaire de Formation des Maîtres in Rennes, der Universitetet i Stavanger, der University of Malta und der Universität Innsbruck unterstützt.

 

(c) copyright Foto: Niklaus Mosimann